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Nachrichten

Prof. Walter Bloom als Stipendiat der Humboldt-Stiftung im Mai im Münzkabinett

4. Mai 2011

Prof. Walter Bloom (Fremantle/Australien), Alumnus der Alexander von Humboldt-Stiftung, Präsident der Numismatic Association of Australia seit 2006, zu einem einmonatigen Forschungsaufenthalt im Münzkabinett.

Walter Bloom ist Honorary Associate (Numismatics) im Department of Maritime Archaeology des Western Australian Museum in Fremantle. Er ist u.a. zuständig für die Bearbeitung der an der australischen Westküste aus Schiffwracks stammenden Münzfunde. So wurden z.B. aus der berühmten, 1629 gesunkenen holländischen 'Batavia' mehrere Tausend Talermünzen der frühen Neuzeit geborgen. Das in seiner Obhut befindliche Münzmaterial ist dabei umsomehr von größter Bedeutung für die Erschließung des Typenkanons und der Prägefolgen bedeutender europäischer Münzreihen (wie z.B. denen der Stadt Hamburg), weil sich in den versunkenen Schiffen auch Varianten und Münztypen erhalten haben, die sich in europäischen Sammlungen selbst aufgrund von späterer Umprägung oder Einschmelzung nicht mehr anzutreffen sind.
Kern seines Forschungsaufenthaltes (Gastgeber Dr. Karsten Dahmen als Feodor-Lynen-Stipendiat der AvH) sind Vorarbeiten zur Erstellung einer auch der Öffentlichkeit zugänglichen Datenbank mit Münzmeisterzeichen, die auf diesen Münzen anzutreffen sind.

Links:
Western Australian Museum Databases
Alexander von Humboldt-Stiftung

IKMK überschreitet 50.000 Objekteinträge

5. Januar 2023

Am heutigen Tage hat der IKMK des Münzkabinetts Berlin die Anzahl von 50.107 Objekteinträgen erreicht. Davon stammen 50.000 Münzen, Medaillen, Marken, Prägegeräte und Papiergeldscheine aus dem Bestand des Münzkabinetts sowie 107 Medaillen der Stiftung James Simon aus der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin.
Diese verteilen sich auf 29.479 antike Münzen, 7.487 des Mittelalters, 9.570 neuzeitliche Gepräge sowie 2.975 Medaillen und 517 Papiergeldscheine (79 incerti).

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